Cigarrcutter

In einem viertägigen Workshop mit André Baschlakow zum Thema „Zigarrenschneider“ entstand diese Maschine.
Es ging darum, sich in eine vergangene Epoche zu versetzen und deren Zeitgeist aufzufangen und in das Produkt einfliessen zu lassen. In diesem Fall hier war es die Zeit der Industrialisierung. Epochentypische Vorbilder wie Maschinen, Materialitäten und gesellschaftliches Verhalten von dazumal fanden bei der Gestaltung Berücksichtigung.
Der Entwurf wurde als präzises Schaum-Modell präsentiert. Die Abstraktion des durchgängigen Schaum-Modells unterstützt die Illusion einer skulpturalen Maschine. Sinnliche und haptische Informationen über Materialien, Farben und Oberflächen wurden separat als Material-Moods präsentiert.
Eine solche Maschine würde zentral in einem rauchigen, mit Ledersesseln ausgestatteten Zigarrenclub stehen. Benutzt würde der Cutter von älteren Herren.

 

Bis auf die Bronzelager der Wellen, die Schneide aus Messerstahl und vielleicht ein Typenschild aus Messing wäre das Material der meisten Teile Gusseisen.




 

 




 
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